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Packe die ersten Wakeboard-Tricks an

Du stehst sicher auf dem Wakeboard und willst dich an die ersten Tricks herantasten? Dann bist du hier genau richtig. Im Folgenden werden dir vier Basics erklärt, die du auf keinen Fall auslassen solltest. Sowohl auf dem Wasser, als auch auf den Features.

Surface 180

Beim Wakeboarden switch zu fahren, also dein eigentlich hinteres Bein beim Fahren nun vorne zu positionieren, ist extrem wichtig. Du solltest diesen Schritt beim Verbessern deines Fahrkönnens auf keinen Fall auslassen. Am leichtesten drehst du das Board, wenn du keine Finnen am Board montiert hast. Fahre mit leicht gebeugten Armen gemütlich unter dem Umlaufseil. Steh tief in den Knien und ziehe dann mit beiden Händen die Hantel zügig zu deiner hinteren Hüfte. Sobald das Board gedreht ist, lasse deine hintere Hand los, damit du nicht wieder sofort zurückdrehst. Um das Gleichgewicht nicht zu verlieren, solltest du beim Drehen nicht auf dein Brett, sondern in Fahrtrichtung schauen.

Ollie

Auch der Ollie ist die Basis für viele Tricks. Das Problem ist, dass viele einfach nur »hochspringen« und dabei versuchen die Beine anzuziehen. Richtig funktioniert es aber so: Fahre vom Umlaufseil weg und lass die hintere Hand los. Dann stampfe zunächst deinen vorderen Fuß ins Wasser. Wenn der vordere Fuß aus dem Wasser »hochpoppt«, ziehst du den hinteren Fuß nach. Mit der Zeit kannst du deine Anfahrt durch stärkeres Ankanten beschleunigen und so mehr Höhe bekommen. Bald sollte der Sprung über eine Ollie-Tonne klappen.

Table-Slide

Denk daran, dass du dir einen Helm sowie ein Park-Board ausgeliehen hast (oder bereits ein eigenes Board besitzt). Nur mit Helm und dem passenden Brett darfst du über Features fahren. Frage am besten einen der Locals, wann der beste Zeitpunkt ist, auf den Table zuzusteuern. Es hilft einen Punkt zu fixieren, an dem du dich orientierst. Wichtig ist, dass du zwei Meter vor der Anfahrt dein Brett wieder flach stellst. Verteile dein Gewicht gleichmäßig auf beiden Beinen, stehe tief in den Knien und lass die Arme leicht gebeugt. Wenn du dich auf dem Belag des Features befindest, bleib ruhig und vor allem weiterhin tief in den Knien. Am Ende des Tables die Landung schön in den Knien abfedern. Wenn du vorzeitig von der Box nach innen runterrutschst, ist das ein Zeichen dafür, dass du zu früh angefahren oder zu wenig Anfahrtsgeschwindigkeit hattest. Wenn du sicherer bist, kannst du versuchen schmalere Features zu fahren und dein Brett auf selbigen 90 Grad zu drehen.

Kicker-Sprung

Du solltest bereits sicher mehrere Runden drehen können. Wenn du mit dem rechten Bein vorne fährst, fahre auf den rechten Kicker zu; wenn du links vorne fährst, peile den linken Kicker an. Fahre zunächst sachte an, dafür aber mit voller Körperspannung. Halte die Hantel tief und lege dein Board plan auf.Lass dich über die Auffahrt ziehen und beim Landen die hintere Hand los. Federe tief in den Knien ab. Mit etwas Übung kannst du schon bald einen Grab hinzufügen. Hier bietet sich der Indy Grab an: Dabei einfach mit der hinteren Hand das Board an der Vorderkante zwischen den Bindungen greifen, wieder loslassen und auf die Landung konzentrieren. Rechts im Bild siehst du übrigens einen Stalefish Grab.

Das ist alles keine Zauberei. Konzentriere dich, über fleißig und dann feierst du schnell deine ersten Erfolgserlebnisse!